The Forest – Es geht um´s Überleben!

The Forest – Survival oder Horror?

The Forest – Ein “Must Have” für jeden Spieler. Aufregend, geheimnisvoll und vor allem voller Bäume!
Gut, das Spiel ist noch in der Early Access und in der Alpha, aber dafür schon sehr gut entwickelt. Denn bereits drei Jahre basteln die Entwickler Endknight Games bereits herum.
Und das mit großem Erfolg. Durchschnittliche Bewertung auf Steam: “Sehr positiv!”.
Aber sehen wir uns das Spiel mal aus der Nähe an.

 

Die Story

Ohne zu viel verraten zu wollen, eine richtige “Geschichte” der man folgt hat The Forest nicht. Das einzige was der Spieler am Anfang von der Story mitbekommt ist der zunächst ruhig verlaufende Flug in einem Flugzeug. Durch eine unbekannte Ursache stürzt das Flugzeug ab und wird in zwei Teile gerissen die querbeet über die Karte verstreut sind. Mehr gibt es an Cutscenes in puncto Story nicht. Aber gerade das macht es so unglaublich spannend. Man muss die einzelnen Hinweise erforschen, suchen und zusammentragen um den roten Faden zu finden. Man stolpert auf seinen Erkundungsreisen immer wieder über Zeichnungen, Fotos, Buchseiten und manchmal entdeckt man in mancher verlassener Höhle auch eine Malerei. Kurz und knapp: Zur Story gibt es nicht viel zu sagen. Entdecke Sie selbst indem du sie erkundest!

 

Gameplay

Das Spiel ist sehr simpel gehalten. Im Grunde besitzt man zwei Hände und ein Inventar. Natürlich noch ein Handbuch indem sich beispielsweise Rezepte, Notizen und die gesammelten Fakten befinden. Zudem besitzt man noch ein Feuerzeug, eine Axt und wenn man das abgestürzte Flugzeug plündert, bekommt man sogar noch Medizin und genug Konserven. Unten rechts in der Ecke bekommt man noch die eigenen Attribute angezeigt wie Hunger, Durst, Ausdauer und das gesundheitliche Befinden. Das Einsammeln von Items ist simpel, allerdings manchmal etwas umständlich, das es kein Fadenkreuz oder ähnliches gibt. Dieses ist auch nicht im Kampf verfügbar, was sich auf die Realistik des Spiels positiv auswirkt.

Apropos kämpfen: Man kämpft ziemlich viel und vor allem Nachts. Kannibalen, Einheimische und gegebenenfalls auch Spieler. Aber sachte, The Forest ist kein PvP-Game, denn es können immer nur vier Leute auf einer Karte sein und gerade da ist es schlau wenn man zusammenhält und mit gemeinsamen Kräften die Angreifer abwehrt! Zum Kampf gehört natürlich auch die Defensive. Mächtige Wälle, Holzpfähle, Fallen und auch Baumhäuser sollten genügen oder? Doch gerade hier sollte man aufpassen! Das Holz ist begrenzt und wächst nicht nach.

Gerade das Crafting spielt eine sehr große Rolle. Schon am ersten Tag sollte man zusehen zumindest eine kleine Baracke als Behausung auf die Beine zu stellen. Denn wenn die Nacht hereinbricht wird es draußen schnell mal ungemütlich. Eine sehr große Auswahl an Behausungen, Fallen und defensiven Anlagen bietet The Forest nicht gerade. Aber mal ehrlich: Viele von uns würden es in dieser Situation nicht einmal hinbekommen ein Zelt inklusive Bedienungsanleitung aufzurichten.

Zu dem “größeren” Crafting gibt es auch das “Inventar-Crafting”. Man legt einfach Zähne oder Federn mit ein wenig Harz zusammen packt das an die Axt dran und schon hat man eine Axt mit Härte und Geschwindigkeitsboost. Außerdem lassen sich Gegenstände wie Molotovcocktails, Pfeile, Bögen und Zeitbomben bauen um den Angreifern das Leben zu erschweren.

 

Grafik, Sound und Hardware

Die Grafik ist mehr als durchschnittlich. Auf einzelne Details wird geachtet und auch die Farben sehen im Allgemeinen immer sehr satt aus. Der Sound ist realistisch dargestellt sodass ein Rascheln im Gebüsch uns schon aufschrecken lässt. Den Wind kann man hören wenn er durch die Baumwipfel weht und auch das Rauschen des Meeres oder die brechenden Wellen an den Küsten sind auch noch im tieferen Wald leise zu hören. Die Geräuschkulisse wirkt demnach realistisch und auch authentisch der Situation angepasst. Bei der geforderten Hardwareleistung deines Computers wird es teilweise eng. Man kann The Forest auf einem durchschnittlichen Rechner noch relativ ordentlich spielen. Steam empfiehlt einen durchschnittlichen Intel-Prozessor und eine unterdurschnittliche Grafikeinheit um das Spiel auf minimalsten Einstellungen zu spielen. Aber noch ist The Forest in der Alpha und die Systemanforderungen werden sicher mit der Zeit optimiert.

 

Kritik

Es gibt viel gutes über The Forest zu sagen, doch ein paar Kleinigkeiten könnten besser sein. Nehmen wir das Hauptmenü. Verschachtelt ist das falsche Wort, aber um einen COOP-Server zu erstellen, da sucht man am Anfang schon eine Zeit. Ansonsten stört es viele Spieler auch, dass es keinen Workshop gibt. Außerdem wäre eine Minimap nicht schlecht oder zumindest ein Item das sich GPS nennt. Im Großen und Ganzen sind es die Kleinigkeiten wie kleinere Bugs und der ein oder andere Crash. Aber wenn es sich häuft kann es ganz schnell vorbei sein mit dem Spielspaß.

 

Fazit

Zum Schluss kann ich sagen dass es trotz kleinerer Bugs, Early Access und Alpha ein durchaus gelungenes Spiel ist. Der Kaufpreis bei Steam beträgt 15 Euro was ich als angemessenen Preis betrachte. Öfters ist das Spiel auch vergünstigt und gerade dann lohnt es sich zuzuschlagen. Man kann es, wie gesagt, alleine oder mit drei anderen Freunden spielen und gerade das macht es aus. Denn mit Freunden wird alles lustiger. Dann kann man sich die Aufgaben aufteilen und man hat eine größere Chance zu überleben. Oder auch nicht. Fans von Horrorspielen und Survivals kann ich dieses Spiel sehr ans Herz legen.

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